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Energieberatung von A - Z

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Außentemperaturabhängige Regelung
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt. Der Zusammenhang zwischen momentan herrschender Außentemperatur und der zu wählenden Vorlauftemperatur wird in der am Regelgerät eingestellten Heizkennlinie abgebildet.

A/V Verhältnis
Verhältnis der Gebäudehüllfläche (Summe aller Außenwandflächen, Fenster usw.) zum beheizten Gebäudevolumen; ein kleines A/V-Verhältnis wirkt sich günstig auf den Wärmebedarf aus.

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Bereitstellungsverluste
Wärmeverluste während der Bereitstellung und Speicherung von Wärme sowie Stillstandsverluste der Bereitstellungstechnik. Die meisten Bereitstellungsverluste ergeben sich durch die Vorhaltung von unnötig hohen Temperaturen, die durch unzureichende Regelungstechnik beziehungsweise falsch eingestellte Parameter entstehen.

Blower-Door-Test
Methode zur Untersuchung der Luftdichtheit eines Gebäudes oder einer Wohnung.

Brennwert
Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei der vollständigen Verbrennung des Brennstoffs frei wird; und zwar einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase gebunden ist (Kondensationswärme).

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Endenergiebedarf
Gesamte Energiemenge, die in das Gebäude zur Beheizung unter Berücksichtigung
der Heizwärme- und Warmwasserbedarfs und der Verluste des Heizungssystems sowie der Warmwasseranlage eingebracht werden muss.

Der Endenergiebedarf bezieht die für den Betrieb der Heiztechnik (Pumpen, Regelung usw.) benötigte Hilfsenergie mit ein. Die in das Gebäude eingebrachte Endenergie ist nach Energieträgern zu differenzieren (Strom, Heizöl, Erdgas, Biomasse, Solarwärme, Fernwärme usw.).

Energieausweis
Es gibt bedarfs- und verbrauchsorientierte Energieausweise. Beim bedarfsorientierten Energieausweis wird der Endenergiebedarf mit einem Computerprogramm anhand der Gebäudehüllfläche mit genormten Daten aufgrund von Plänen, Baubeschreibungen und Heizungsdaten berechnet - das individuelle Benutzerverhalten bleibt außen vor. Die Gebäudehülle und die Heizanlagentechnik werden einzeln bewertet.

Beim verbrauchsorientierten Energieausweis ist lediglich der Energieverbrauch aus den letzten drei Jahren zu erkennen. Dieser Verbrauch wird vom Energieberater witterungsbereinigt umgerechnet. Der verbrauchsorientierte Ausweis bietet keinerlei Vergleichsmöglichkeit und Aussagekraft zu anderen Gebäuden. Wer nur den Verbrauch kennt, weiß als Käufer oder Mieter nicht, ob das Gebäude beziehungsweise die Wohnung einen guten oder schlechten Energiestandard hat.

Emission
(lat. für Ausstoß, Ausgabe) Unter den Emissionen einer Heizungsanlage versteht man Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas über den Schornstein in die Atmosphäre gelangen.

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Gebäude mit niedrigen Innentemperaturen
Gebäude, die nach ihrem Verwendungszweck auf eine Innentemperatur von mehr als 12 Grad Celsius und weniger als 19 Grad Celsius und jährlich mehr als vier Monate beheizt werden.

Gebäude mit normalen Innentemperaturen
Gebäude, die nach ihrem Verwendungszweck auf eine Innentemperatur von 19 Grad Celsius und mehr und jährlich mehr als vier Monate beheizt werden.

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Heizkesselverluste
Wärmeverluste am Kesselkörper als die Summe von Abgas- und Strahlungsverlusten eines Heizungssystems einschließlich Hilfsenergie für Brenner und Steuerung. Besonders groß sind diese Verluste bei mangelhafter Wärmedämmung des Kessels oder fehlenden Teilen am Gehäuse.

Heizwert
Der Heizwert gibt an, wie viel Wärme bei der Verbrennung des Brennstoffs entsteht. Unberücksichtigt bleibt dabei die Wärme, die beim Verbrennungsprozess als Wasserdampf mit den Abgasen freigesetzt wird.

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Jahres-Heizwärmebedarf QH
Der Jahres-Heizwärmebedarf QH beschreibt die Wärmemenge, die von dem Heizsystem, dem Raum bzw. dem Gebäude (ohne Berücksichtigung der Verluste des Heizsystems selbst) zur Verfügung gestellt werden muss, um die erwünschte Raumtemperatur aufrecht zu erhalten.

Jahres-Nutzungsgrad
Wichtige Kennzahl zur Beurteilung der energetischen Effizienz von Heizkesseln. Der Jahres-Nutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der genutzten Wärmeenergie zur eingesetzten Energie bezogen auf das ganze Jahr.

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Kesseltauschverpflichtung
Laut EnEV 2007 müssen Eigentümer von Gebäuden Heizkessel, die vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut worden sind, außer Betrieb nehmen. Wurde der Heizkessel nach dem 1. November 1996 nachgerüstet, gilt ein Aufschub der Kesseltauschverpflichtung bis 31. Dezember 2008. Bei einem Eigentümerwechsel hat der neue Eigentümer im Falle einer Verpflichtung zwei Jahre Zeit zum Kesseltausch. Als Nachrüstung kommt zum Beispiel ein Brennertausch in Frage, mit dem sich dann die zulässigen Abgasverluste einhalten lassen. Außerdem müssen die aktuellen Grenzwerte der 1. Bundesimmisionsschutzverordnung (BimSchV) eingehalten werden. Von der Kesseltauschverpflichtung sind Brennwert- oder Niedertemperaturkessel ausgenommen.

KfW-Energiesparhaus 40
Nach den Förderrichtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines KfW Energiesparhauses 40 erreicht, wenn der Primärenergiebedarf nachweislich nicht mehr als 40 kWh pro Quadratmeter und Jahr beträgt. In Kombination mit einer Solaranlage und einer guten Wärmedämmung können auch Häuser mit konventioneller Heizung diesen Energiestandard erreichen. Kostengünstiger kommt man zu dem Ziel allerdings, wenn man auf das konventionelle Heizungssystem verzichtet.

KfW-Energiesparhaus 60
Nach den Förderrichtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines KfW Energiesparhauses 60 erreicht, wenn der Primärenergiebedarf nachweislich nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter und Jahr beträgt. Dieser Haustyp kann mit einer herkömmlichen Heizungsanlage ausgestattet werden. Eine Lüftungsanlage ist in der Regel nicht erforderlich.

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Luft-Abgas-Systeme
ermöglichen die raumluftunabhängige Betriebsweise von Heizkesseln. Dabei wird die für die Verbrennung benötigte Luft dem Heizkessel direkt aus dem Freien zugeführt. Luft-Abgas-Anlagen arbeiten mit einem Rohr-in-Rohr-Konzept: Das Innenrohr dient dabei als Abgasschornstein, während die Verbrennungsluft über den Schacht zwischen äußerem und inneren Rohr dem Kessel zugeführt wird.

Luftwechselrate
Maß für den Austausch von (verbrauchter) Raumluft gegen (frische) Außenluft; wird angegeben in Anteil des ausgetauschten Raumvolumens pro Stunde.

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Monatsbilanzverfahren
Verfahren zur Bestimmung des Heizwärmebedarfs für Wohngebäude. Gegenüber dem vereinfachten Verfahren können viele verschiedene Randbedingungen wie Wärmebrücken, transparente Wärmedämmsysteme, solare Wärmegewinne aus opaken Bauteilen usw. genau erfasst und bilanziert werden. Über den Zeitraum eines Monats werden Gesamtbilanzen der Gewinne und Verluste gebildet. Für jeden Monat wird aus dem Gewinn/Verlust-Verhältnis ein Ausnutzungsgrad der Gewinne ermittelt und daraus der monatliche Heizwärmebedarf berechnet. Die positiven Heizwärmebedarfswerte werden dann über ein Jahr addiert und man erhält den Jahresheizwärmebedarf QH. Das Monatsbilanzverfahren ist nur mit entsprechender Software anwendbar.

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Nennwärmeleistung
Höchste vom Heizkessel im Dauerbetrieb nutzbar abgegebene Wärmemenge je Zeiteinheit; ist der Heizkessel für einen Nennwärmeleistungsbereich eingerichtet, so ist die Nennwärmeleistung die in den Grenzen des Nennwärmeleistungsbereichs fest eingestellte und auf einem Zusatzschild angegebene höchste nutzbare Wärmeleistung; ohne Zusatzschild gilt als Nennwärmeleistung der höchste Wert des Nennwärmeleistungsbereichs.

Niedrigenergiehaus
Ein Niedrigenergiehaus hat einen maximalen Heizwärmebedarf von 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr (oder umgerechnet 7 Liter Heizöl oder Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter und Jahr). Ein solches Gebäude benötigt eine Heizungsanlage, die aus einer konventionellen Heizung, einer Wärmepumpe oder aus Kombinationen verschiedener Heizsysteme bestehen kann. Der Begriff Niedrigenergiehaus steht nicht für einen klar definierten Standard, sondern besagt lediglich, dass die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1995 um mindestens 10 % unterschritten werden.

Normnutzungsgrad
Der Normnutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der nutzbaren Wärmeenergie zur eingesetzten Energie nach einem normierten Messverfahren. Der Normnutzungsgrad ist sinnvoll für den Vergleich verschiedener Kessel-Bautypen.

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Passivhaus
Beim Passivhaus beträgt laut Passivhaus Institut, Darmstadt, der maximale Heizwärmebedarf höchstens 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Der Name "Passivhaus" leitet sich davon ab, dass die "passive" Nutzung der vorhandenen Wärme im Wesentlichen aus der Sonneneinstrahlung durch die Fenster sowie der Wärmeabgabe von Geräten und Bewohnern ausreicht, um das Gebäude während der Heizzeit auf angenehmen Innentemperaturen zu halten. Das Passivhaus verzichtet deshalb nicht auf ein herkömmliches Heizsystem. Ein behagliches Raumklima wird aber vor allem erreicht durch eine kompakte Bauweise, eine sehr gute Dämmung der Gebäudehülle und eine konsequente Luftdichtung sämtlicher Gebäudefugen. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für eine Minimierung der Lüftungsverluste. In einem Passivhaus soll gleichzeitig auch der sonstige Energiebedarf, insbesondere der Strombedarf für Hausgeräte etc., durch den Einsatz effizienter Technik minimiert werden. Ziel ist, den gesamten Endenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Hausgeräte auf maximal 42 kWh pro Quadratmeter und Jahr zu begrenzen.

Primärenergie
Als Primärenergie bezeichnet man natürlich vorkommende Energieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas, Sonnenenergie oder Biomasse (Holz, Wasserkraft).

Jahres-Primärenergiebedarf Qp
Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist der entscheidende rechnerische Wert in der EnEV und im Energieausweis. Er gibt an, wie viele Kilowattstunden Energie aus einem Energieträger - zum Beispiel Kohle oder Erdgas - gewonnen werden müssen, um ein Gebäude zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen. Um diese Energieträger nutzbar zu machen, entstehen im Vorfeld Verluste wie etwa beim Erdgastransport durch Pipelines. Im Primärenergiebedarf wird diese "vorgelagerte Prozesskette" zusätzlich zum Endenergiebedarf QE berücksichtigt, in der Regel durch anlagen- oder energieträgerbezogene Faktoren, im Falle der EnEV der Anlagen-Aufwandszahl ep.

Primärenergiefaktor fp
Zur Feststellung des Primärenergiebedarfs ist der Primärenergiefaktor fp notwendig, der mit dem Endenergiebedarf zu multiplizieren ist. Der Primärenergiefaktor ist damit abhängig vom eingesetzten Brennstoff und der Art der Wärmeerzeugung. Je größer die eingesetzte Energiemenge ist, um eine Kilowattstunde Endenergie bereitzustellen, desto größer ist der Primärenergiefaktor.

Beispiel: Bis in einem Heizkessel ein Liter Heizöl verbrennen kann, um 10 kWh Wärme zu produzieren, wird im Vorfeld schon 1 kWh für die Produktion und den Transport verheizt (ohne Umweltschäden). Um 10 kWh bereitzustellen, müssen also 11 kWh aufgewendet werden. So besitzt Heizöl einen Primärenergiefaktor von 1,1 (11 kWh/ 10 kWh). Regenerative Energien wie Solarenergie und Umweltwärme haben einen entsprechend geringen Primärenergiefaktor und liegen deutlich unter 1,0.
Der Primärenergiefaktor von Strom liegt aktuell bei 2,7. Folglich ist der Primärenergiebedarf einer elektrischen Direktheizung fast dreimal so groß wie der Endenergiebedarf selbst. Dieses Manko des elektrischen Stroms mit den enormen Verlusten der konventionellen Stromerzeugung und -verteilung wird in der Praxis nicht nur durch den wachsenden Anteil der Erneuerbaren Energien am Strom-Mix gemildert, sondern durch die Nutzung von Umweltwärme mit Wärmepumpen ab etwa einer Leistungszahl von 3,0 sogar verbessert.

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Regelung
Die Heizungsregelung sorgt für eine individuelle Wärme in den Räumen. Je nach Ausstattung regelt sie ein oder mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vor- und Rücklauftemperaturen. Auch kann sie die Erzeugung von Warmwasser oder die regeltechnische Einbindung weiterer Heizsysteme wie zum Beispiel einer Solaranlage in das bestehende Heizsystem koordinieren.

Raumtemperaturgeführte Regelung
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der bestehenden oder angestrebten Raumtemperatur eines gewählten Referenzraumes geregelt. Alle auf einen Raum wirkenden Einflussgrößen, wie etwa Fremdwärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, werden bei der Raumtemperaturmessung erfasst und bei der Wahl der Vorlauftemperatur berücksichtigt.

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Solarspeicher
je nach Nutzung der gewonnenen Wärme werden Warmwasser-, Kombi- oder Pufferspeicher eingesetzt. Warmwasserspeicher werden meist bei solarer Trinkwassererwärmung und Pufferspeicher für die solare Heizungsunterstützung verwendet. Für die kombinierte Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung eignen sich Kombispeicher.

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Transmissionswärmeverlust HT
Wärmeverluste, die während der Heizperiode durch die Hüllfläche eines Gebäudes von innen nach außen dringen. Umso höher die Transmissionswärmeverluste ausfallen, desto größer ist auch der Heizwärmebedarf, dessen Aufgabe es ist, die Transmissionswärmeverluste auszugleichen. Maßgeblich für die Transmissionswärmeverluste ist die energetische Qualität von Außenwand, Fenstern und Dach (U-Wert).

Technik, Anerkannte Regeln der Technik
liegen vor, wenn sie theoretisch richtig sind und sich in der Praxis bewährt haben. Sie müssen nicht nur wissenschaftlich unbestritten, sondern auch durchweg in den einschlägigen Fachkreisen bekannt und als richtig anerkannt sein. In der Praxis müssen sie sich restlos durchgesetzt haben.

Technik, Stand der Technik
Ist das, was die technische Entwicklung ermöglicht, sich aber noch nicht allgemein durchgesetzt hat. Beispiel: Das Verschweißen von Dachfolien entspricht dem Stand, nicht aber den anerkannten Regeln der Technik. Denn noch ist nicht bekannt, wie lange diese Verschweißungen halten und eventuelle Mängel verursachen können.

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U-Wert (früher k-Wert)
Der U-Wert heißt auch Wärmedurchgangskoeffizient. Er gibt an, wie gut oder schlecht ein Bauteil Wärme durchleiten kann: Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung.

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Vereinfachte Verfahren
Das vereinfachte Verfahren darf zum Nachweis des Jahres-Primärenergiebedarfs fßr Wohngebäude nur angewandt werden, wenn der Fensterflächenanteil f 30 Prozent nicht überschreitet und die Wärmebrücken nach Beiblatt 2 der DIN 4108-6 ausgeführt werden oder denen gleichwertig sind. Dies gilt auch für die Berechnung bestehender Gebäude, für die sich das Verfahren gemäß Anhang 3 der EnEV ebenfalls eignet.

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Wärmebrückenzuschlag nach EnEV
Seit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2002 müssen bei der Berechnung der Transmissionswärmeverluste auch jene Wärmeverluste berücksichtigt werden, die aufgrund von Wärmebrücken entstehen. Um diese Werte zu ermitteln, kann man entweder auf die pauschalen Abminderungsfaktoren der EnEV zurückgreifen, die in der Regel eher auf der sicheren Seite liegen, oder eine genaue Berechnung der Wärmebrücken durchführen. Bei einem Vergleich der beiden Verfahren können die Ergebnisse höchst unterschiedlich ausfallen. Je nach Art des Gebäudes können sich die Transmissionswärmeverluste um bis zu 20 Prozent unterscheiden. Besonders bei hoch wärmegedämmten Passivhäusern sowie bei KfW-40 oder KfW-60 Häusern kann sich eine solche Differenz erheblich auf die notwendige Wärmedämmung und die zu installierende Anlagentechnik auswirken. Die KfW-Bank prüft bei Anträgen den angesetzten Wärmebrückenfaktor sehr genau. Fließt ein kleinerer Faktor als 0,10 W/m²K in die Berechnung ein, muss ein detaillierter Nachweis der Wärmebrücken beigefügt sein (Gleichwertigkeitsnachweis mit DIN 4108 Beiblatt 2 bei 0,05 W/m²K, sonst genaue Berechnung des Wärmebrückenzuschlags).

Wärmepumpe
Gerät, das mithilfe von (meist elektrischer) Energie der Umwelt (beispielsweise Luft oder Erdreich) Wärme entzieht, um die Wärmeüberträger in der Wohnung oder das Trinkwasser zu erwärmen.

Wärmeverteilungsverluste
Wärmeverluste über die Verteilungsverluste der Heizungsanlage einschließlich Hilfsenergien für Umwälzpumpen und Regelung. Sehr hohe Wärmeverteilungsverluste treten auch bei ungenügender Wärmedämmung von Versorgungsleitungen auf.

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3-Liter-Haus
Ein 3-Liter-Haus ist die Umschreibung für ein Haus mit einem Heizwärmebedarf von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Der Begriff "3-Liter-Haus" ist nicht eindeutig definiert, wird aber umgangssprachlich gerne verwendet, um den niedrigen Energieverbrauch anschaulich darzustellen. Bei einem solchen Gebäude ist eine zusätzliche Heizungsanlage erforderlich, die aus einer konventionellen Heizung oder einer Wärmepumpe bestehen kann. Hier kommt der luftdichten Gebäudehülle bereits eine herausragende Bedeutung zu.

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